Jubiläum APPEAR 15+2
Shownotes
Seit 2009 unterstützt APPEAR, das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development, Kooperationen zwischen österreichischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Institutionen und ihren Partnerorganisationen in den Ländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Im Zentrum steht die Entwicklungsforschung: Forschung, die gesellschaftliche Zusammenhänge analysiert, lokale Perspektiven einbezieht und dazu beiträgt, nachhaltige Antworten auf globale Herausforderungen zu finden. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zeigen, dass es dafür neue Formen der Zusammenarbeit braucht: zwischen Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und unterschiedlichen Wissenskulturen.
Nach einer Grußbotschaft von Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger zum APPEAR-Jubiläum sprechen wir mit Dr. Andreas Obrecht, dem langjährigen Leiter des APPEAR-Teams im OeAD. Gemeinsam blicken wir auf die Entwicklung des Programms zurück und fragen: Was kann internationale Wissenschaftskooperation bewirken? Welche Rolle spielt Forschung auf Augenhöhe – und wie kann Entwicklungsforschung zu nachhaltiger Entwicklung beitragen?
Im zweiten Teil der Sendung hören wir zurück auf ausgewählte Beiträge aus „Welt im Ohr“. Ausschnitte aus den Sendungen „Wissenschaft im Wandel“ und „Wissen und Entwicklung“ aus dem Jahr 2018 erinnern an zwei Konferenzen, die sich genau dieser Frage gewidmet haben: Wie kann Wissenschaft gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Und wie können Forschung und Erkenntnis dazu beitragen, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und Zukunft zu gestalten?
Die Beiträge bringen Stimmen von Forschenden und Expertinnen aus Österreich und den Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit zusammen – und zeigen: Wissenschaft ist nicht nur die Suche nach neuen Erkenntnissen. Sie ist auch eine Grundlage dafür, wie wir miteinander leben wollen.
Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (für den Inhalt verantwortlich) und Momo Kunishi
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00:00:03: Welt im Ohr, ein Beitrag von EPIR.
00:00:07: Dem Hochschulkoperationsprogramm der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit koordiniert vom ÖAD.
00:00:26: Wissenschaft lebt von Verbindungen – von Menschen die ihr Wissen teilen lernen und gemeinsam neue Wege suchen.
00:00:34: Genau das steht im Mittelpunkt von EPir, dem Austrian Partnership Program in Higher Education and Research for Development.
00:00:43: Seit zwei tausend und neun schafft EPIR Räume für Internationale Hochschulkoperation zwischen Österreich- und Partnerinstitutionen in Afrika, Asien, Lateinamerika und anderen Regionen.
00:00:58: Es geht um Forschung die nicht nur Wissen produziert sondern auch gesellschaftliche Veränderungen mitgestaltet.
00:01:34: Das Programm feiert sein Jubiläum und blickt damit auf eineinhalb Jahrzehnte internationale Hochschulkooperation, gemeinsamer Forschung und nachhaltiger Entwicklung zurück.
00:01:47: Ein Jubilänium das auch von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft gewürdigt wurde.
00:01:54: In ihrer englischen Großbotschaft betont Bundesministerin Bertle Meinl-Reisinger, wie wichtig internationale Kooperationen und gemeinsames Wissen für eine nachhaltige Zukunft sind.
00:02:06: Hören wir hinein!
00:02:12: Es strengthened our society's resilience against disinformation and foreign information manipulation.
00:02:29: When Austria works with international partners on climate change, migration conflict and instability we want our policies to be grounded in evidence knowledge and exchange.
00:02:43: that is why science diplomacy matters.
00:02:47: for more than a decade austria has been committed supporter because we believe that strong universities help build strong societies in Europe and across the world.
00:02:59: Partnerships like APIR are also central to Austria's new strategy for Africa, We want to deepen our cooperation with African continent And education research and academic exchange at heart of this effort.
00:03:17: Mein sincerer Dank geht zu der URD für die arbeitende Arbeit über viele Jahre und an alle Universitätsleaders, Forschern und staffen, die das Spirit von einem Peer bringen um Leben, also Partnerschafts-, Knowledge-Sharing- und Mutual Learning.
00:03:33: Ich wünsche allen Peer-Projekten continued success und euch allen einen inspirierenden und genügendem Abend.
00:04:09: APIR verbindet österreichische Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Institutionen mit Partnern in den Ländern der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
00:04:20: APIR unterstützt akademische Partnerschaften in Forschung, Lehre- und Hochschulmanagement und trägt dazu bei wissenschaftliche Kapazitäten zu stärken und die Ziele nachhaltiger Entwicklung umzusetzen.
00:04:34: Über die Bedeutung dieses Programms, über Erfolge, Herausforderungen und die Zukunft internationaler Wissenschaftskooperationen sprechen wir jetzt mit Dr.
00:04:43: Andreas Obrecht dem Leiter von APIR.
00:04:47: das Interview führte Momo Kunishio.
00:05:02: sprechen wir vom Welt im Ohr heute mit Andreas Obricht, Sozialantropologe und habilitierte Soziologe der sich über dreißig Jahre lang mit Entwicklungsforschung beschäftigt hat.
00:05:17: Dabei hatte er auch selbst geforscht – etwa in Papaneu-Gonéa, in Teilen Südostasiens und Afrika.
00:05:28: Seit Jahrzehntausendneuen ist er mit dem APIR Programm im Wissenschaftsmanagement tätig.
00:05:33: Zu EPIER kam es dadurch, dass die österreichische Entwicklungszusammenarbeit eine Hochschulkoperationsstrategie entworfen hat.
00:05:42: Das war so in den Jahren im Jahr seven-zwei-tausend acht, weil man einem europäischen Trend gefolgt ist und gesehen hat das Hochschulkooperation ein wichtiges Mittel der Entwicklung zur Zusammenarbeit sein kann.
00:05:57: Das war früher eigentlich nicht so.
00:05:59: Früher waren wir sehr fokussiert auf primären sekundär-Schulausbildung, aber Hochschulen wurden dann verstärkt, also ab den Zweitausenden Jahren gefördert auch international und die Adder, die Austrian Development Agency hat das dann diese neue Strategie verbunden mit einem neuen Programm und hat das europaweit ausgeschrieben.
00:06:25: Ich habe mich damals beworben und habe mich mit einem ganz kleinen Team in meinem Wohnzimmer mit der Mitarbeiterin Elke zusammen, haben wir uns zusammengesetzt und haben gemeinsam ein Proposal geschrieben.
00:06:41: Und wir haben diese Ausschreibung dann letztendlich gewonnen und so konnte EPIR beginnen.
00:06:47: Ende des Jahrhunderts neun an Fall zwei
00:06:50: Jahrzehnte.
00:06:51: Das ist ja auch einer der Anlassüberungen.
00:06:53: wir heute sprechen Ab hier, fünfzehn plus zwei.
00:06:56: Das ist ganz als siebzehn Jahre.
00:06:58: Was zeichnet ab hier jetzt besonders aus?
00:07:00: Ich meine, hast du es schon ein bisschen angesprochen aber vielleicht auch jetzt Redospektiv weil wir haben ja jetzt zwanzigundzwanzig.
00:07:08: Du hast gerade gesagt, zweitausendneun.
00:07:10: Was macht das heute aus?
00:07:12: Also abgesehen davon dass wir insgesamt sechshundertfünfundsechzig Projekteinreichungen haben und seventy-vier große Projekten in vierundzwanzig verschiedenen Ländern implementieren konnten.
00:07:27: In den unterschiedlichsten Disziplinen zeichnet das Programm Folgendes aus, vor EPI hat es keine systematische Förderung dessen gegeben was wir universitäre Entwicklungsforschung nennen.
00:07:40: Was ist Entwicklungsvorschung?
00:07:41: Wir verstehen darunter ein transdisziplinäres Feld dass Forschung betreibt instrukturschwachen Armen Ländern, gemeinsam mit Partnern auf Augenhöhe und die soziale ökologische, ökonomische etc.
00:07:58: Situation zu verbessern.
00:07:59: das heißt es ist eine normativ definierte Forschung.
00:08:03: man will sozusagen eine Verbesserung der Lebensbedingungen erreichen unter dem Regenschirm der Ziele der Vereinten Nationen den Sustainable The World of Med Goals.
00:08:14: Und zu deiner Frage was jetzt wirklich spezielle ist?
00:08:17: Es gibt viele spezielle Dinge an den Bier Aber rein grundsätzlich gesprochen ist es eben, dass das erste systematische Programm war wo sich alle öffentlichen Universitäten noch beteiligt haben.
00:08:31: Dass dieses Feld von Entwicklungsforschung gefördert hat und im Zuge dieses Entstehen seiner Forschungscommunities sind dann andere Programme dazugekommen wie Kooperationentwicklungsfassung oder Afrika-Unitnet
00:08:46: usw.,
00:08:47: sodass wir heute reden können davon, dass wir eine sehr vitale engagierte Entwicklungsforschungs-Community haben.
00:08:55: Die sicherlich einige hundert aktive Forscher betrifft.
00:08:59: ganz zu schweige von den vielen Kolleginnen und Kollegen in den jeweiligen Ländern.
00:09:05: Wir haben jetzt auch hier Bücher liegen beziehungsweise die sind jetzt nicht mehr da aber ich habe ja auch ein ganz aktuelles Buch.
00:09:12: Wie kann es allgemein bei den Büchern?
00:09:17: Ja, also wir haben jetzt gerade das dritte Buch fertig und es wird auch bei der Veranstaltung im achtundzwanzigsten Mal präsentiert werden.
00:09:25: Die ersten beiden Bücher sind relativ konventionelle Forschungsdokumentationen.
00:09:30: Da geht's darum wie war die Forschung angelegt?
00:09:32: Welche Methoden wurden verwendet?
00:09:34: Was sind die Partner?
00:09:35: Wie war die Durchführung?
00:09:37: Welchen Forschungstechnischen Probleme haben sich ergeben?
00:09:40: Und was sind die Ergebnisse auch wichtig bei der Forschung?
00:09:44: Und dieses Buch heißt Metareflections und das ist das dritte Epierbuch.
00:09:50: Hier geht es vor allem um so persönliche Interaktionen, um die Frage wie kann über Grenzen, über Kulturen, über Sprachgrenzen hinweg gemeinsam Wissen produziert werden?
00:10:02: Welche Interaktion sind dafür nötig?
00:10:05: Welcher Art oder welche Mode der Kommunikation sind darüber nötige?
00:10:11: Welchen Probleme und auch Missverständnisse ergeben sich daraus, also es ist eben wieder Titel schon sagt auf einer Metaebene ein bisschen reflektiert.
00:10:22: Ja was ich so tut wenn Menschen gemeinsam Wissenschaft betreiben die eigentlich aus wirklich anderen kulturellen und auch epistemologischen Kontexten kommen?
00:10:34: Eine eigentlich fast persönliche Frage das mich sehr interessieren will Im Gedanken an wen richtet sich das Buch?
00:10:40: Also die Bücher halt auch aufgelegt haben.
00:10:43: Für wen war es so quasi, an wen richtet sich das Prime?
00:10:46: Ja
00:10:46: schon Bibliotheken, Institute, Universitätsinstitute Forschende, die nachschauen wollen.
00:10:54: Da muss ich dazu sagen genauso wie wir das verlangen wenn mit EPIR-Geldern publiziert wird sind doch diese Bücher natürlich auch mehr Access einzusehen auf unserer Webseite der EPIR Webseiten Und vor allem auch Forscher, die sich für diesen bunten Bereich interessieren und sich mal anschauen wollen wie machen das andere.
00:11:14: Auf welche Probleme stoßen sie?
00:11:16: Wie tun Sie aber auch diese Probleme meistern?
00:11:23: Abseits der Büche sind es auch die Menschen, die die Forschung betreiben, die appear ausmachen.
00:11:28: Ja ganz wichtig ist noch die dritte Komponente oder die zweite Komponenten Das sind die Stipendien weil Die Leute aus den armen Ländern aus den strukturschwachen Ländern, früher Entwicklungsländer.
00:11:47: Ich sage die Weltbank und die UNO, ich sage noch immer Entwicklungs Länder Die hier ausgebildet werden sind ganz wichtige Botschafte und mögliche Forschungspartnerinnen in der Zukunft.
00:12:02: Und so hatten wir innerhalb von EPI auch ein Stipendiumprogramm innerhalb dieser Zeit, zweihundertvierundzwanzig Studierende ausgebildet worden mit einem Master beziehungsweise mit einem PhD-Programm an österreichische Universitäten.
00:12:18: Die kamen eben aus allen Partnerländern in denen es Forschungsprojekte gibt und neunzig davon waren weiblich hundertvierzig männlich.
00:12:28: das ist ein recht guter weiblicher Anteil auch wenn's nicht ausgeglichen ist weil die Akademikerinnen, Quote.
00:12:35: Viel viel niedriger ist in strukturschwachen Ländern als bei uns.
00:12:40: also da sind wir froh dass wird auch einen Beitrag leisten konnten.
00:12:45: Das kommt eigentlich schon zur nächsten Frage nämlich Als Head of a Peer welches Best Practice Beispiel ist jetzt vielleicht so ad hoc noch im Kopf geblieben?
00:12:54: Vielleicht von der Pier eins quasi.
00:12:56: Vier-Siebzig Projekte!
00:12:59: Viele davon Best Practice.
00:13:01: aber Wenn du sagst, der PR-Eins ist mal schon in Erinnerung geblieben.
00:13:06: Das ProSovo-Projekt da ging es um Armut und um Sozialarbeit die eigentlich eine westliche Erfindung ist weil in armen Gesellschaften gibt es wenig Sozialarbeiter, ist die Extended Family Die Großfamilie ist ein sozialer Faktor der eigentlich auch die Alten und die Leute betreut oder betreuen sollte.
00:13:27: das wird aber auch brüchig im Zuge der Modernisierung im Zuge der Urbanisierung, die Leute gehen vom Land in die Stadt und so weiter, familiäre Verbindungen zu reißen oder verändern sich.
00:13:39: Das heißt auch in diesen Kontexten wird Sozialarbeit wichtig.
00:13:43: Und da hat ein Kollege Helmut Spitzer von der Fachhochschule Kärnten ein tolles Projekt über etliche Jahre geleitet das nämlich alle Länder Ostafrikas verbunden haben also Ururanda, Burundi, Uganda, Tanzania, Kenya.
00:13:58: Faszinierend zu sehen über einen so großen Raum, wie eben da das Netzwerk gegen das Netzwerken und die Kommunikation.
00:14:07: Und auch Ergebnisse sind.
00:14:08: allein aus diesem Projekt sind ich weiß es gar nicht genau habe ich glaube vier oder fünf Buchpublikationen herausgekommen was insbesondere für die afrikanischen Kolleginnen und Kollegen die daran teilgenommen haben sehr wichtig sind.
00:14:24: Klingt doch nach einer wichtigen Erkenntnis einfach so übergreifend?
00:14:28: Genau!
00:14:29: und auch Länder vergleichen, nicht?
00:14:30: Wenn unterschiedliche Länder involviert sind in so eine Forschungskooperation dann hat man immer die Möglichkeit eben auf diese komparative Ebene zu gehen.
00:14:41: Und durch Vergleiche lernt man immer mehr, wenn man sich anschauen kann wie ist es woanders, wie geht andere Institutionen, Leute gesellschaftlich soziale Gruppen mit gewissen sozialen Phänomen um?
00:14:54: Ja da kann man gegebenenfalls so sie hinpicken, wo was am besten funktioniert
00:14:57: Genau
00:14:59: Gut.
00:15:01: Was hat sich aus deiner Sicht oder auch aus deinen Einblickungen in das APIR-Projekt von eins auf drei besonders verändert?
00:15:11: Ich habe hier nämlich noch einmal raus recherchiert, APIR I ist laut Buchband dreizehnparte
00:15:17: Ländern
00:15:18: die vor dem Jahr zwei Tausend Neun bis Zweitausund vierzehn dort Forschung betrieben haben.
00:15:23: APIR II sind es dann Gleich zwei Partnern in der Meer, fünfzehn Partnerländer.
00:15:28: Und PO-Zwei ist er mit dem Jahr zwanzig beendet und in die dritte Phase übergegangen?
00:15:33: Was hat sich da ...
00:15:36: Ja also wie du richtig sagst das haben sich die Länder verändert.
00:15:39: es sind mehr Länder dazu gekommen.
00:15:41: Es ist der Westbalkan Also dazugekommen Es ist Kosovo, Albanien dazugekommen Es ist den Caucasus ganz dazuzugekommen.
00:15:50: Der war am Anfang nicht in der Armenien georgelt und Moldau sind dazugekommen.
00:15:56: Es ist ein Instrument, das Extended Impact Partnership dazu gekommen.
00:16:02: Da hat sich also sowohl organisatorisch als auch inhaltlich einiges verändert.
00:16:08: aber was wirklich dramatisch sich verändert hat wenn du mich jetzt fragst wie mein Blick in der Retrospective auf die Programmphasen ist dass wir in der dritten Programmphase also seit ganz massiv dann die folgenden Jahre extreme Umbrüche haben in der Gesellschaft.
00:16:29: Geopolitische Umbrücke, wir hatten die Pandemie, wir hatte große Migrationsbewegungen und wir haben seit ein paar Jahren eigentlich beginnen mit russischer Angriffskrieg auf die Ukraine extreme geopolitische Unsicherheiten, die viele unserer Regionen und Länder betreffen also nur ein Beispiel Äthiopien, Bürgerkrieg in Tigre.
00:16:52: Burkina Faso waren stabiles Land, große geodistische Bewegungen die dreißig bis fünfzig Prozent des nördlichen Territoriums bereits erobert haben.
00:17:03: Wir denken an den Nahen Osten, an den fürchterlichen Gaser-Gregen nach dem Fürchterlichen Hamas Angriff in Israel am siebten Oktober zweitausendundzwanzig.
00:17:14: wir hatten noch Kooperation mit der islamischen Universität in Gaza.
00:17:18: Die mussten wir einstellen, nachdem die Universität bombardiert und zerstört wurde.
00:17:24: Wir denken an Armenien, an Bergkara Bach vor mehr als zwei Jahren über hunderttausend Binnenvertriebenen.
00:17:31: Also das ist eine extrem gewalttätige unruhige Zeit in dem sich die Geopolitik auch neu ordnet.
00:17:40: Und das hat natürlich einen Einfluss auf die Projekte.
00:17:42: Wir haben es auch jetzt im Programmevaluation abfragen lassen und da zeigt sich Das ist jetzt nicht nur eine Projektion von uns, sondern die Projekte mit dabei tenden sind davon massiv betroffen.
00:17:58: Weil du sagst Betroffen inwiefern?
00:18:00: Ja, dass sich dadurch entweder die Projektarbeit verändert und sie nicht mehr das machen können was Sie eigentlich wollten.
00:18:07: Dass sich die Reisetätigkeit verändert, dass sie persönlich und emotional stark natürlich durch diese Situationen betroffen sind Und dass Sie vor allem auch sehen, dass es die regelbasierte Kommunikation und Kooperation total eigentlich wichtiger wird, die unruhiger die Zeiten sind.
00:18:29: Das ist für sie dann natürlich schon ein positiver Anker, das muss man schon sagen.
00:18:33: Auch eine gewisse Sicherheit in unruhmigen Zeiten, dass sie meinen Job haben, dass wir im Projekt involviert sind... Das wird sehr wohl, sozusagen gesehen und auch diskutiert und problematisiert.
00:18:53: Ja also du hast jetzt auch viel schon gesprochen was aktuell einfach im Weltgeschehen so passiert.
00:18:59: es ist jetzt auch so wie haben wir das Jahr zwanzig mit dem Jahr tausend siebenundzwanzig?
00:19:04: Ist die Äpfelphase drei zu Ende?
00:19:07: Wie geht's weiter?
00:19:09: Das weiß ich nicht.
00:19:10: da bin ich der falsche Ansprechpartner.
00:19:12: Unser Kontaktpartner ist die Austrian Development Agency, die jetzt auch in gewissen Veränderungen ist weil ihr Budget stark beschnitten wurde aufgrund der allgemeinen Budgetkrise.
00:19:27: Wir hoffen natürlich sehr und unsere Partner und alle jene vielen Menschen, die bei EPIR und den Projekten mitgearbeitet haben hoffen natürlich sehr, dass es zu einer weiteren Ausschreibung kommt.
00:19:44: Das müsste dann eigentlich im nächsten Jahr stattfinden damit eine mögliche vierte Programmphase anschließen kann.
00:19:51: ich gehe davon aus das sich doch etliches ändern wird auch inhaltlich ändern wird weil sich eben die Welt insgesamt auch verändert hat.
00:20:01: aber diese programmatischen Vorgaben die geben eben nicht wir sondern das gibt die österreichische Entwicklungs Zusammenarbeit im Rahmen von International Partnerships.
00:20:14: Das ist das neue Titel, das neue Logo und da wird man sehen welche problematischen Vorgaben da kommen.
00:20:22: Du hast gesagt nicht der richtige Ansprechpartner aber nach siebzehn Jahren auf Appier und Head of the Team was wünscht du dir für die Zukunft des Projektes?
00:20:32: Ja unbedingt dass es weitergeht dieses schöne, zarte Pflänzchen der Entwicklungsforschung weiter wächst und das Österreich als nach wie vor ein sehr wohlhabendes, sehr demokratisches Land.
00:20:52: Hier diese Vorzeig- und Vorbildfunktion auch in der Entwicklungzusammenarbeit wahrnimmt immer wieder auf eine friedliche Weltordnung, auf eine regelbasierte Ordnung und Kommunikation auf Augenhöhe hinzuweisen.
00:21:07: Also diese Demokratie- und Friedensförderung durch ein Programm wie EPI, da sehe ich eine ganz, ganz zentrale Aufgabe.
00:21:16: Und es gibt diesen Friedensindex von dem Londoner Institut, vom Londoner Think Tank Economics in Peace – und da ist Österreich am Platz vier des Peace Indexes von onehundertdreiundachtzig Ländern!
00:21:33: Und das ist für uns herrlich, auch wenn wir es oft vergessen und wunderbar in so einem friedlichen Land leben zu dürfen.
00:21:41: Aber wir haben dadurch auch eine Verantwortung – das ist meine tiefste Überzeugung!
00:21:45: Und dieser Verantwortung werden wir eben durch Programmen wie EPIA auch gerecht.
00:21:50: Dann sage ich vielen Dank fürs Gespräch.
00:21:52: Danke
00:21:52: vielmals Momo.
00:21:54: Dieses Interview wurde von Momo Konishio in den Büro-Räumlichkeiten des ÖADs geführt.
00:22:01: Dies geschah vor der Jubiläumsveranstaltung APIE-Fünfzehn plus zwei.
00:22:06: Es folgt ein Zusammenschnitt von verschiedenen APIE Projekten, die im Laufe der Jahre bei Welt im Ohr thematisiert wurden – editiert von Marjada Hadaya.
00:23:58: Niemandem zurücklassen lautet die Botschaft der Agenda XXXV der Vereinten Nationen.
00:24:05: Der Welt-Zukunftsvertrag beruht auf einem Menschenrechtsansatz, mit dem sich die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet haben – die Umsetzung und die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele kurz SDGs zu fördern und zu verwirklichen.
00:24:21: Klimawandel, Armut, Migration, Ernährung oder Frieden Die Auswirkungen hängen global zusammen und betreffen uns alle gleichermaßen.
00:24:39: Der
00:24:47: Wissenschaftsbetrieb richtet zunehmend mehr, grenz- und disziplinübergreifend den Blick auf die großen Fragen und verändert sich dabei selbst.
00:24:57: Es ist ein dynamischer und schneller Prozess.
00:25:00: Die globale Nachhaltigkeitsagenda bietet den Rahmen dafür Und wie die Integration und Durchsetzung der Entwicklungsziele in- und durch die Wissenschaft gelingen kann, diskutieren wir jetzt.
00:25:14: Wissenschaft im Wandel, Allianzen und Impulse für nachhaltige Entwicklung – so heißt unsere Sendung heute – und diese bezieht sich oder beruht auf die Konferenz, die gleichnamige Wissenschaft im Wandel, die beim Austria Center in Wien stattgefunden hat.
00:25:32: Jetzt hört ihr eine Umfrage von Teilnehmerinnen der Konferenz.
00:25:50: eine gemeinsame Mission verfolgt, also es ist ja oft auch so wie ich das Gefühl auch gerade im Hochschulbereich in Österreich.
00:26:09: Jeder ist halt einfach mit dem Alltagsgeschäft beschäftigt und jeder arbeitet dann ein bisschen so in seiner eigenen Blase.
00:26:15: und ich habe das Gefühl was das halt irgendwie braucht ist eben so ne gemeinsame Vision, was jetzt nicht heißt dass dann jede Hochschule quasi gleich lösen muss, aber wenn es eine gemeinsame Vision gibt dann stimmt mich das eigentlich sehr optimistisch.
00:26:32: Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ich habe irgendwie das Gefühl dass die SDGs das eventuell leisten könnten.
00:26:37: Bisher gefällt's mir sehr gut.
00:26:39: für mich ist das Thema oder generell das Thema sehr wichtig da die Wissenschaft ja wirklich so als Change Agent treibender Faktor eigentlich für Wandel in der Gesellschaft stehen sollte und ich habe bisher auch selber erlebt, dass das gerade eigentlich recht wenig passiert.
00:27:01: Also wirklich man eher so in seiner Bubble forscht und es sehr wenig an die Öffentlichkeit dringt.
00:27:07: und das ist ein Thema was mich persönlich sehr interessiert und ich schaue möchte was ich da mehr dazu beitragen kann sind der Erwartungshaltung im Workshop über das Lernen und Lehren dabei.
00:27:18: Das ist sicher gut nach dem Eingangsstatementen, und dem sehr kompakten Überblick.
00:27:27: Das war schon sehr stimulierend und darauf aufbauen bin ich voller Erwartungen.
00:27:33: Vortrag von Arjen Weiß war ausgezeichnet und
00:27:38: hilft
00:27:39: sowas Weiches wie Transformer Zionslernen zu ordnen und die Angebote, die man selber an der Universität zum Beispiel durchdenkt neu zu sortieren und den Studierenden was mitzugeben.
00:27:55: Was ihnen in diesem diffusen Ding zwischen instrumentellen Maßnahmen und Co-Kreation von Wissen Orientierung gibt.
00:28:08: Bei dieser
00:28:09: Konferenz ging es bis jetzt sehr viel um Neuarten und Formen des Lernens die zusammen passen sollen mit den Herausforderungen, die eben uns bevorstehen und dass die alte Art des Lernens und auch die alte Bewertung des Lerns, die wir kennen aus unserer Schule um den Universitäten hierzu eigentlich nicht mehr passt.
00:28:28: Und man völlig neue Möglichkeiten finden muss dieses Lernen voranzubringen, um eben in die Handlung zu kommen.
00:28:36: Die Bewerting, die haben, schafft das halt auch im Moment gar nicht das zu messen wie handlungsrelevant ist denn mein Wissen überhaupt.
00:28:43: Und all diese Dinge wurden bis jetzt hier sehr schön diskutiert.
00:28:47: Man hat sehr viele Anstöße bekommen, sich aus seinem Alltag und seinem Hintergrund bis jetzt hinaus zu bewegen und da einen positiven Beitrag zu leisten wie man dieses neues Form von Lernen schaffen kann.
00:29:00: Ich habe bis jetzt mich noch relativ wenig vor allem beruflich mit den Themen Nachhaltigkeit und v.a.
00:29:08: transformatives Lernen beschäftigt Vom Konzeptuellen her merke aber jetzt, dass ich als Lehrende bin.
00:29:16: Ich bin sehr viele jährig schon tätige an Universitäten.
00:29:19: Solche Methoden teilweise sehr stark einsetzen ohne konzeptuellem Hintergrund zu haben und sehe da sehr viele Anknüpfungspunkte.
00:29:28: Das waren jetzt einige Stimmen
00:30:07: von der Konferenz.
00:33:10: Was das noch so braucht sagen jetzt Vertreterinnen vom Tercien-Bildungssektor von Politik und Zivilgesellschaft, die auch bei der Konferenz vorgetragen haben, diskutiert haben dabei waren mit Geholfen mitgefördert haben.
00:33:28: Und hört jetzt was ich mitgebracht habe.
00:33:32: Ich finde es großartig dass eine tätige Konferent stattfindet weil sie unterschiedliche Stakeholder vernetzt.
00:33:38: Die unterschiedlichen Gruppierungen, die zu den Nachhaltigkeits-Zielsetzungen beitragen sollen.
00:33:44: das ist ja keine Zielsetzung, die isoliert auf das Thema Wissenschaftforschung und Studium fokussiert wäre sondern das umfasst der viele andere Bereiche und gesellschaftliche Gruppierung weswegen eine tätige Konferenz ausgesprochen wichtig und hilfreich sein kann.
00:33:59: Und darum erwarte ich mir auch tatsächlich einiges.
00:34:02: Das eine sind inhaltliche Anregungen, das zweite ist die Vernetzung und das dritte ist die Möglichkeit politische Botschaften an die Bundesregierung beziehungsweise an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu richten im konstruktiven Dialog gemeinsam Lösungen zu suchen.
00:34:24: Jeder der sich jetzt entwickelt hat uns zum Erwachsen geworden, es hat transformatives Lernen durchlaufen sonst wäre er nicht hier.
00:34:30: Und das sind eigentlich so Phasen, wo man merkt dass man den eigenen Lebensstil und die eigenen Auffassung total in Frage stellt.
00:34:36: Es kann durch eine Krise ausgelöst werden Also, es gehört zum Leben.
00:34:39: Was jetzt neu ist oder was spezifisch ist, ist das nutzbar zu machen auch für die Lehre und auch für eine gesellschaftliche Transformation.
00:34:46: Und da geht's darum, zu gucken, was sind so Auslöser, die mich dazu bringen meine Lebensstile, meine Verhaltensmuster, mein Verständnis von der Welt in Frage zu stellen?
00:34:55: Man geht meist davon aus, dass das einerseits starke Irritationen sein müssten also, dass ich mit anderen Leuten andere Meinungen konfrontiert werde, die mir irgendwie dazu bringen... ...zu überlegen was anders zu machen.
00:35:07: oder es sind wirklich persönliche Erfahrungen, die so einschneidend sind dass man merkt hey so kann man nicht weitermachen.
00:35:12: Ich habe eben Beispiel genannt.
00:35:13: man hat gesagt Klimawandel ist für mich nicht relevant und dann plötzlich ist mal von Naturkatastrophe heimgesucht muss ich überlegen Hey was hatten das jetzt damit zu tun?
00:35:21: Hat das etwas mit Klimawandeln zu tun?
00:35:23: muss sich da vielleicht einmal über die Bücher gehen und muss ich mich da entsprechend anders eintunen und andere Beurteilungskriterien anwenden?
00:35:33: Manche Menschen, die schaffen es eine Veränderung hinzukriegen wenn sie zum Beispiel Informationen bekommen weil für Sie das wichtig ist rationales Argumentieren und Ihr Verhalten auf rationalen Argumenten auszurichten.
00:35:46: Bei denen könnte es dann vielleicht ein bisschen weniger schmerzhaft sein.
00:35:49: aber grundsätzlich müssen Sie sich vorstellen Man stellt sich ja selbst total in Frage, also das an was man bis jetzt geglaubt hat stimmt plötzlich nicht mehr.
00:35:57: Und das hat schon immer mit einer Irritation und auch mit unangenehmen Fühlen zu tun.
00:36:00: Das Erste, was man so macht ist Widerstand leisten zu sagen hey das ist jetzt nicht wahr!
00:36:05: Das kann ich sein.
00:36:06: und dass dann zu ändern.
00:36:08: Wie stark dann das Unangenehme sein muss?
00:36:10: Das ist die große Frage.
00:36:17: Die Allianz Nachhaltige Universitäten hat diese Konferenz organisiert Weil sie sieht, dass an den Universitäten zwar relativ viel passiert aber es sind meistens kleine Gruppen und der Großteil der Universität arbeitet so weiter wie in den letzten zwanzig, dreißig, fünfzig, hundert Jahren.
00:36:36: Und wir glauben das wir sehr rasch eine Transformation brauchen.
00:36:40: Das zeigt uns die Entwicklung des Klimageschehens, das zeigt uns unsere soziale Frage.
00:36:45: D.h.,
00:36:45: die Transformation ist etwas ganz Dringendes und dazu brauchen wir auch ein transformatives Lernen.
00:36:55: Wünschen würde ich mir als Ergebnis dieser Konferenz, dass wirklich österreichweit Hochschulen von den Fachhochschulen bis zu den Universitäten sich auf dieses Thema setzen.
00:37:08: Schauen wir die SDGs, die Agenda-二zigdreißig umgesetzt werden kann was ihre Rolle betrifft welche Akteure dabei eigentlich auch gefordert sind.
00:37:20: Das betrifft nicht nur die Lehre, die Forschung sondern auch die Einrichtungen als ganze physische Objekte.
00:37:28: wie kann man hier etwas zur Umsetzung beitragen?
00:37:31: und da denke ich mir ist es eben wichtig dass man sich verständigen kann.
00:37:41: Den großen Wandel den ich sehe der ansteht ist einfach das die Organisation und die Verknüpfung von unterschiedlichen Wissensinheiten, und auch Disziplinen noch wesentlich wichtiger werden wird – als es heute bereits ist.
00:38:00: Es wird grundsätzlich wichtiger werden, Wissen neu zu organisieren als einzeldisziplinäre Ergebnisse, denn das quantitative Wachstum der Wissenseinheit ist jetzt schon unüberchaubar.
00:38:17: Publikationen, hunderttausend Akademiker die alle schreiben und niemand liest mehr das was geschrieben wird weil es einfach nicht mehr quantitativ verkraftbar ist.
00:38:28: oder in einem Metapher ausgesprochen wir sehen den Wald verlauter Bäume nicht mehr.
00:38:35: Und es wird auch in der Wissenschaft und in den Wissenschaften wieder darum gehen dass man den Wald sieht nämlich die Wissenschaft selbst und deren Funktion für die Realisierung einer nachhaltigen ökologischen sozialen, kulturellen auch politischen Lebensweise beizutragen.
00:38:55: Die Begleitung der SDGs ist auch schon wieder durch die Wissenschaft gegeben.
00:39:01: und natürlich, wie du sagst, die große Frage ist inwiefern diese wissenschaftliche Anspruch von der Politik gefördert wird?
00:39:13: Ich kann die SDGs als Regelwerk nehmen und auf einer nationalpolitischen Ebene vollkommen vernachlässigen.
00:39:21: Und das ist natürlich die Gefahr in einer Zeit, wo nationalistische und isolationistische Politik wieder mehr werden, teilweise salonfähig werden, dass dann solche Regierungen auf so transnationale Regelwerke auf.
00:39:38: gutdeutsch Pfeiffer.
00:39:39: Es ist nicht Aufgabe der Wissenschaft, dass sie jetzt Politik im eigentlichen Sinne betreibt.
00:39:45: Das kann sie auch nicht!
00:39:46: Da wäre sie wirklich überfordert.
00:39:48: aber ich glaube was wichtiges zu sehen ist das gerade in Bereich der SDGs die Wissenschaft permissiv und transparent bleiben muss, das heißt sie muss in einer Sprache sprechen die verstanden wird.
00:39:59: Sie muss in Öffentlichkeitsforen gehen, die eben weiter sind als jetzt der klassische Wissenschaftsbetrieb so wie wir auch bei der Konferenz gered haben öffnung zur NGOs, öffnen zu Zivilgesellschaften und allen gesellschaftlichen Gruppen hinweisen, Hinweisen reden, Evidenz bringen, Fakten bringen gute Beziehungen zu Medien haben, Wissenschaftskommunikation und so weiter.
00:40:24: Also das ist alles wichtig!
00:40:26: Sie muss sozusagen den Boden bereiten dass die Informationen in den SDGs drinnen stecken implizit... ...dass sie verstanden werden und dass die angenommen werden.
00:40:38: Ich glaube ja es wird immer gesagt, naja die SDGs wenn wir auf die Straße rausgehen wissen neun von zehn Menschen nicht was die SDG sind.
00:40:46: So lange sozusagen!
00:40:47: Die Botschaften verstanden während ihnen einzelnen SDGs drinnen sind.
00:40:52: Also solange die Leute Geschlechtergleichheit gut finden, so lange die Leute gut finden dass es Kampf gegen absolute Armut gibt das die Decarbonisierung kein Ziel ist.
00:41:02: Solange die Ziele verinnerlicht haben.
00:41:06: So lange kann auch Politik gemacht werden.
00:41:08: damit.
00:41:08: da müssen sie nicht jetzt den Begriff SDGs im Kopf haben.
00:41:17: Es ist natürlich keine neue Diskussion sondern ich würde mal meinen eher eine die es schon länger gibt oder immer wieder gibt und zwar die Frage ob Wissenschaft mehr oder weniger die reine Wissenschaft sein soll und sich so etwas mit den Fragen der reinen Lehre und des reinen Erkenntnisgewinns beschäftigen soll, oder ob er Wissenschaft auch Verantwortung gegenüber Gesellschaft hat.
00:41:38: Und vor dem Hintergrund eben wirklich globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Armut, Ungleichheit, Kriege
00:41:45: usw.,
00:41:46: ist halt die Überlegung dass Wissenschaft sehr wohl große gesellschaftliche Verantwortung hat wieder mal erstarkt.
00:41:53: Und ich würde mal meinen, ein relativ wichtiger Treiber dafür sind schon die SDGs und die Agenda.
00:42:00: Aber durchaus nicht der einzige.
00:42:02: In Europa oder zumindest in Österreich kann ich das glaube ich ein bisschen beurteilen.
00:42:07: Die stärksten Impulse schon von der Nachhaltigkeitsdiskussion kommen also im Sinne von ökologischer Nachhaltigkeit.
00:42:12: Die wahrscheinlich hier den Ruf nach einem Wandel in der Wissenschaft stärker beflügeln als andere Themen wie zum Beispiel die Nozütter Problematik Was meine Motivation war, bei der Konferenz mitzuarbeiten oder überhaupt Tori nicht so quasi ein wichtiges Thema und eine wichtige Herausforderung sehe.
00:42:31: Das ist die Entwicklungsforschung jetzt einmal... im weitesten Sinn gesprochen in der Hochschulenlandschaft auf Österreich bezogen zu stärken.
00:42:41: Und ich bin auch etwas besorgt, mein Eindruck ist quasi dass hier es eine gewisse Dynamik gibt die sich rund um die SDGs aufgebaut hat an einigen Universitäten recht viele Initiative dazu auch stattfindet oder das ist natürlich immer relativ.
00:42:53: aber es gibt Aktivitäten Es gibt Dynamiken und mir kommt aber vor dass es hier eben vor allem um die ökologische Nachhaltigkeit geht und Themen, die den globalen Süden betreffen.
00:43:04: Die Entwicklung betreffend relativ in den Hintergrund treten.
00:43:08: Und das halte ich für sehr schade, weil ja die Agenda-Zwanzig-Dreißig und die SDGs von nachhaltiger Entwicklung sprechen.
00:43:16: Das ist die Fusion des UN Entwicklungsund Nachhaltigkeitsprogramms oder dem großen internationalen Entwicklungs- und Nachhaltiggkeitsinitiativen.
00:43:27: Und die globalen Probleme sind auch jetzt jenseits der normativen Rahmengebung durch die UNO, sicher nur mit einem globalen Blickwinkellösbar.
00:43:36: Also man kann hier gar nichts an einer Schraube drehen.
00:43:40: Aber diese große Frage der Nord-Süd Beziehungen wird eben nicht prioritär behandelt und sehe ich als unsere Aufgabe, diese Fragestellung einzubringen in die österreichische Diskussion und hier die Kräfte zu stärken, die in Österreich zu diesen Themen forschen.
00:43:55: In den STG ist es eine globale Agenda, die alle unter zeichnenden Staaten in die Pflicht nimmt und so auch Österreich.
00:44:02: Das ist einerseits ein Vorteil weil es viel mehr mediale und fachliche Aufmerksamkeit gibt.
00:44:08: politische Aufmerksamkeit gibt sowieso relativ wenig aber immerhin noch ein bisschen mehr als für die Milleniumsziele.
00:44:14: das Risiko dass ein bisschen mitschwingt ist eben dann dass es dann in der österreichischen Diskussion darum geht dass Österreich diese Ziele erfüllt.
00:44:21: das ist ja an sich auch gut aber eben auch jeder Entwicklungsaspekt zurücktritt.
00:44:32: Im Interview gesprochen haben Dr.
00:44:34: Andreas Altmann, er ist Rektor des MCI Innsbruck, Doktorin Ruth Förster von der Schweizerischen Akademie der Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie, Doktorin Helga Krom-Kolb.
00:44:47: sie ist ehemalige Leiterin des Zentrums für globalen Wandel eine Meteorologin genau wie sich so stark auch für den Klimawandel einsetzt Und sie ist auch Mitbegründerin der Allianz Nachhaltiger Universitäten.
00:45:03: und anschließend Dr.
00:45:05: Peter Ivanovich, Kulturökologe und Bereichsleiterbildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.
00:45:15: Er ist auch Kolumnist für die Stadtzeitung Falter.
00:45:18: Weiters gehört haben wir Doktorin Margareta Langtala von der ÖFSE Und Dr.
00:45:26: Andreas Obrecht, er ist Leiter der Abteilung Bildung und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit beim ÖAD Wissenschaft als Change Agent in diesem wahnsinnigen Spannungsfeld zwischen globalen großen Herausforderungen aber auch Politikgesellschaft, Zivilgesellschaft.
00:45:48: Ich bedanke mich sehr herzlich bei unseren Hörerinnen und Hörern an dieser Stelle.
00:45:53: Dankeschön!
00:45:53: Und schließe mit einem Zitat von Arian Walls, also ein Zitat ist es nicht, das ist ein Sätzchen... Das war ein Gastredner in der Konferenz, er ist Professor für Transformatives Lernen an der Wageningen Universität in Holland und hat eben bei seiner Rede etwas formuliert in Worte gefasst dass sich mir besonders eingebrägt hat und sowohl für die Wissenschaft als auch für den Journalismus, fürs kritische Denken und für Veränderungsprozesse.
00:46:24: Und diese anzuregen dienlich sein kann – wir haben das schon gehört!
00:46:29: Go outside of comfort zones and be radical by choice.
00:46:41: Die zweite Konferenz, die in diesem Jahr stattfand war eine Internationale in Salzburg.
00:46:52: An drei Tagen sind Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Entwicklungsorganisationen zusammengekommen um sich den brennenden Herausforderungen im Kontext der nachhaltigen Entwicklung zu stellen.
00:47:05: Der Titel der Konferent war Climate Change Conflict Health An education targeting interdisciplinary research to meet the SDGs.
00:47:20: Andrew Thompson leitete in United Kingdom Research and Innovation for eine wissenschaftliche Einrichtung der britischen Entwicklungszusammenarbeit für internationale Entwicklung.
00:47:30: Diese Einrichtungen wurde im Jahr zwei Tausend Fünfzehn gegründet und widmet sich mit der Finanzierung unterschiedlicher Projekte den globalen Herausforderungen wie beispielsweise weltweite Armut.
00:47:40: Die nachhaltigen Entwicklungsziele sind wesentlich in der Gestaltung innovativer Projekte.
00:47:45: Warum ist dabei disziplinanübergreifende Forschung für Entwicklung so wichtig?
00:47:56: Insgesamt sprechen wir über ein komplexes System, das auch komplexe Lösungsansätze fordert und da wird klar dass es keine andere Möglichkeit gibt als Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen dafür zu mobilisieren.
00:48:09: Und zusätzlich zu diesem gebündelten transdisziplinären Wissen ist es wichtig, den Kontext nicht aus den Augen zu verlieren.
00:48:17: Also die Länder, Gemeinden und Menschen, denen diese Lösungen letztendlich zugutekommen.
00:48:22: Soziale, kulturelle, politische und historische Realitäten von Menschen sind absolut wichtig!
00:48:29: Mit Fokus auf all das müssen Lösungsansätze angegangen werden.
00:48:33: Diese Realitäten können nicht getrennt betrachtet werden, ganz gleich ob es dabei um Gesundheit Ernährungssicherheit Migration oder Bildung geht.
00:48:49: Es ist wichtig, dass die siebzehnnachhaltigen Entwicklungsziele nicht isoliert betrachtet werden.
00:48:55: Das ist hilfreich wenn man Ursachen für globale Herausforderungen effektiv angehen will.
00:49:01: Das Erkennen der Zusammenhänge zwischen den einzelnen Zielen stellt Probleme gesamt gesehen anders dar.
00:49:07: dazu gebe ich ein Beispiel.
00:49:09: aber es gibt auch Spannungen zwischen den Zielen der SDGs Wenn es um politische Entscheidungen geht.
00:49:19: Ein Beispiel für Transdisziplinäre und transsektorale Arbeit ist die Ebola-Epidemie.
00:49:24: Ein Vorbild, wie schnell Intervention erfolgreich sein kann in dem die sozikulturellen und religiösen Bräuche der Menschen in Westafrika eingebunden werden.
00:49:33: Speziell ging es darum, die Begräbenis Praktiken der Menschen vor Ort zu erkennen umso die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.
00:49:41: So schnell hätte man mit Impfungen die Epidemie niemals eindämmen können.
00:49:45: Aber mit wissenschaftlicher Praxis der Weltgesundheitsorganisation, dem Roten Kreuz und anderen Gesundheitsorganisationen vor Ort und mit Unterstützung durch den Menschen selbst ist es gelungen das Virus aufzuhalten.
00:49:58: Es ist herausfordernd akademisches und lokales Wissen gemeinsam heranzuziehen aber am effektivsten Die drei wichtigsten Dinge an den SDGs, die sie meiner Ansicht nach größer als alle anderen Initiativen in der Geschichte der Vereinten Nationen.
00:50:29: zuerst, dass die SDGs globale Ziele sind.
00:50:32: Das heißt, Sie betreffen die Herausforderungen des XXI.
00:50:35: Jahrhunderts sowohl für die industrialisierten also auch die sogenannten Entwicklungsländer gleichermaßen.
00:50:42: Kein reiches Land der Welt ist so reich, dass es nicht auch etwas lernen kann.
00:50:46: Und kein armes Land ist so arm, das er nicht auch Wissen hat und anderen etwas lernen
00:50:52: könnte.".
00:50:53: Zweitens ist die Sprache, die damit einhergeht.
00:50:56: Für die erstige Cheese lautet das Motto Niemanden zurücklassen.
00:51:00: Das ist schon ein wesentlicher Leitsatz denn das bedeutet die Ungleichheiten zwischen und innerhalb der Gesellschaft zu beenden.
00:51:08: Weiter geht es um einen kaum sichtbaren und fehlenden Fortschritt in den Ländern, die von den langjährigen Konflikten betroffen sind.
00:51:15: Hier geht es darum, die größte Armut zu lindern – im Rahmen der Entwicklungsziele müssen wir uns mit Konfligten auseinandersetzen.
00:51:23: Auch der Klimawandel ist eine der wesentlichen Herausforderungen für die Armutsreduktion
00:51:29: weltweit.".
00:51:30: Aber das Allerwichtigste für die internationale Staatengemeinschaft ist es meiner Meinung nach zu verstehen, dass Entwicklung nicht nur Entwicklung ist.
00:51:39: Sondern Entwicklung ist Friedensförderung.
00:51:42: Entwicklung ist Sicherheit und Menschenrechte und Entwicklung sind menschliche Anlegen.
00:51:48: Und wenn die SDGs all das zusammenbringen dann wird das etwas sein was wir noch nie zuvor hatten.
00:51:55: Wissenschaftskooperationen können globale Lösungen anbieten.
00:51:59: Die egalitäre und respektvolle Zusammenarbeit zwischen dem globalen Norden, den globalen Süden in Wissenschaft und Forschung zusammen mit Politikerinnen und Praktikerinnen in der Entwicklungszusammenarbeit – das Ziel ist es, multidisziplinäres Wissen zu bündeln und über die SDGs hinaus diese komplexen Zusammenhänge zu verstehen und danach zu
00:52:21: handeln.".
00:52:41: Das Salzburg-Seminar auf Schloss Leopoldskron wurde nach dem zweiten Weltkrieg von drei Harvard Studenten als intellektueller Marschallplan ins Leben gerufen.
00:52:51: Einer von ihnen war der Soziologe Clemens Heller, geboren in Wien und vor den Nazis nach Amerika geflüchtet.
00:52:58: Als Zentrum für intellektuellen Austausch war-und ist das Salzburg Seminar auf Schloss Leopoldskron bis heute auch ein interkultureller Ort für Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen.
00:53:09: Die Vorträge und Diskussionen sollen Völkerverständigung und Toleranz fördern.
00:53:20: Kathindi Sivin-Johnjo ist Wissenschaftlerin und Politikanalystin.
00:53:25: Sie arbeitet überwiegend in Kenia und den anderen afrikanischen Ländern, befasst sich mit Zukunftsfragen.
00:53:32: Die Welt, in der wir leben steht vor großen Herausforderungen.
00:53:35: Lösungsansätze dafür können nicht isoliert betrachtet werden.
00:53:39: Alles hängt zusammen – daher ist es nur logisch dass ganzheitliche Herangehensweisen an Probleme zu globalen Fragen holistisch betrachtet werden müssen!
00:53:48: Welche Lösungen bietet die Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele für globale Herausforderungen im Speziellen für junge Menschen?
00:54:05: Was wir von den Milleniums Entwicklungszielen gelernt haben, also den Vorgängern der nachhaltigen Entwicklungsziele die ausgelaufen sind.
00:54:13: Es sollen gemeinsame Lösungen gefunden werden und es soll auf keinen Fall ein Top-Down Ansatz sein.
00:54:20: Lösungen sollen demnach nicht von oben heraptiktiert und implementiert werden sondern im Falle der jungen Generation müssen die Probleme gemeinsam mit ihnen erarbeitet werden.
00:54:30: Das bedeutet, junge Menschen müssen in diese Prozesse eingebunden werden.
00:54:34: Anders geht es nicht!
00:54:35: Die andere Sache ist, dass jedes Land Visionen hat – zum Beispiel die afrikanische Union mit der Agenda Jahrzehntzig dreiundsechzig.
00:54:43: Sie ist ein Aktionsplan für die Zukunft Afrikas, mit dem Ziel gemeinsam ein wohlhabendes und vereintes Afrika aufzubauen.
00:54:51: Mit den nachhaltigen Entwicklungszielen sollte so etwas wie ein Amalgam aller Ziele werden, denn wir alle wollen das
00:54:58: selbe.".
00:54:59: Ich möchte das Beispiel Armut nennen.
00:55:04: Aus einer Zukunftsperspektive ist es wichtig, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu agieren.
00:55:10: Was vielleicht heute als wichtige Entscheidung getroffen wird, ist für die Zukunft dann doch nicht die richtige aufgrund der Veränderungen, die passieren.
00:55:18: Armut wird das Mangel von etwas definiert aber in Bezug auf Nachhaltigkeit geht es nicht darum, Armut zu eliminieren sondern das Ziel ist es dass alle ausreichend zum Leben haben.
00:55:28: Dann bringen wir die Menschen zusammen die viel haben und jene die nichts haben Und wir treffen uns in der Mitte.
00:55:35: und die größte Herausforderung dabei ist ich spreche hier von Afrika der politische Wille und die Ehrlichkeit diese Ziele gemeinsam umzusetzen.
00:55:43: Wissenschaft und Politik sollten dabei strategisch und vorausschauend agieren.
00:56:10: Andreas Rubrecht leitet das IPI-Programm Transformation des Wissens aus.
00:56:20: Die Erfahrungen der vergangenen Dekade richten sich mit Blick auf eine neue und dritte Phase des IPIR-Programms.
00:56:29: Was bringen, wissen und Erkenntnis für unser Zusammenleben auf dieser Welt?
00:56:35: Auf diesem blauen Planeten, der so verletzbar und uns vielleicht gerade deshalb vertrauter geworden ist.
00:56:43: Wissen wir nicht schon seit Langem wie friedliche Koexistenz auf Basis, sozial-kulturell verträglicher und ressourcenschonender Technologien möglich wäre.
00:56:54: Und welche Voraussetzungen für geschlechtergerechte Partizipationen geschaffen werden müssten damit Menschenrechte Bildung für alle und Demokratie keine leeren Versprechungen bleiben?
00:57:08: Leben und Wirtschaften für eine gerechte Generationen verbindende nachhaltige Zukunft die allen noch nicht geborenen, die gleichen Lebensverwirklichungschancen einräumen
00:57:21: wie
00:57:21: wir sie genießen dürfen?
00:57:25: Generationen von Forscherinnen und Forschern haben das relevante Wissen für nachhaltige Entwicklung.
00:57:31: Für eine lebere Zukunft, die allen Erdenbürgern offen steht bis in die kleinsten Details zusammengetragen verschriftlicht und einer interessierten Weltgesellschaft zugängig gemacht.
00:57:45: Es gibt viel Widerstände gegen dieses Wissen.
00:57:50: Es gibt Wissenschafts Skeptiker, Nationalisten die alles instrumentalisieren was nicht ihren Interessen entspricht.
00:57:57: es gibt Konflikte Gewalt Armut und Kriege aber all diese Widerstände können nichts an der Tatsache ändern das sich schon vor geraumer Zeit Teile der Wissenschaft in den Dienst der Menschen der Menschheit gestellt haben Problemlösend, die zukunftbetreffende Fragen analysieren und daraus konkrete Handlungsoptionen ableiten, die schrittweise in eine nachhaltige Zukunft führen können.
00:58:28: Entwicklungsforschung ist ein Teil dieser Wissenschafts- Tradition.
00:58:33: Apir sieht sich in dieser Wissenschaftstradition stehen – und im Hinblick auf entwickelungspolitische Ziele diese auch fortsetzen!
00:58:46: Die Welt im Ohr.
00:58:47: Radio-Sendungen können auch als Podcast abonniert werden unter ird.t slash und unser Newsletter informiert über die aktuellen Sendungen.
00:58:59: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:59:01: Mejada Hadaya verabschiedet sich mit guten Wünschen für einen schönen und erholsamen Sommer.
00:59:20: Welt im ohr, ein Beitrag von Epi Schulkooperationsprogramm der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit koordiniert vom ÖAD.
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