A Voice for the Voiceless: Wissenschaft und informelle Siedlungen

Shownotes

Im Rahmen des GIRT-Projekts, das von der OEZA gefördert wird, kamen Projektpartner*innen aus Äthiopien und Mosambik nach Krems, um sich auszutauschen und ihre Arbeit vorzustellen: Das GIRT-Projekt im Rahmen vom akademischen Programm APPEAR, das im **OeAD **umgesetzt wird, adressiert die komplexen Probleme städtischer informeller Siedlungen im Globalen Süden.

Besonders Frauen und Mädchen stehen im Fokus, da sie aufgrund mangelnder Unterstützung und fehlender Berücksichtigung ihrer Anliegen kaum Möglichkeiten haben, ihre Lebenssituation zu verbessern. Ziel des Projekts ist es, geschlechtergerechte Ansätze zu entwickeln und die Lebensbedingungen von Frauen nachhaltig zu verbessern.

Die vielschichtigen Herausforderungen verlangen integrierte Lösungsansätze, die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte miteinander verbinden. Dabei setzt das Projekt auf Transdisziplinarität: Wissenschaftliche Disziplinen wie Sozialwissenschaften, Stadtplanung, Architektur und Entwicklungsforschung werden mit dem Wissen und den Erfahrungen von Bewohnerinnen, NGOs und politischen Entscheidungsträgerinnen verknüpft, um praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu entwickeln.

Der Austausch in Wien bot den Projektpartner*innen eine wertvolle Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge zu teilen – ein inspirierender Einblick in die Möglichkeiten transdisziplinärer Zusammenarbeit.

Zu Gast in dieser Live-Sendung ist die Expertin Doris Gebru-Zeilermayr von der ADA, die auf langjährige Erfahrung in Äthiopien zurückblickt und über die Herausforderungen des GIRT-Projekts in Krisenregionen wie Tigray und Amhara berichtet.

Im Interview: Dr.in Atsede Desta Tegegne: Dozentin und Forscherin an der Bahir Dar University, OeAD-Alumna und Doktoratsabsolventin der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).

Dr. Kumela Gudeta Nedessa: Assistenzprofessor am Zentrum für regionale und lokale Entwicklungsstudien der Addis Ababa University, OeAD-Alumnus und Doktoratsabsolvent der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), APPEAR Pojektkoordinator

Aldevina Manuela d'Alva Brito dos Santos MSc, Lúrio-Universität Mozambik

Mubarek Kedir, BSc von der University of Mekelle in Äthiopien

Dr.in Tania Berger, Zentrum für Umweltsensitivität, Universität für Weiterbildung Krems, APPEAR Pojektkoordinatorin

Gast: Doris Gebru-Zeilermayr, Programm Managerin im Referat Wirtschaft & Entwicklung der ADA (Austrian Development Agency)

Gestaltung und Moderation (für den Sendungsinhalt verantwortlich) Maiada Haiada und Momo Kunishio

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